Betreuung

Betreuungsverfügung

Wenn keine Person zur Verfügung steht, die genügend Vetrauen genießt, um ihr eine Alters- und Vorsorgevollmacht zu erteilen, wird eine rechtliche Betreuung angeordnet werden. In einer Betreuungsverfügung können dann aber trotzdem Vorschläge zur Person des Betreuers und zu den Vorstellungen und Wünschen zur Wahrnehmung seiner Aufgaben geäußert werden. Diese Betreuungsverfügung kann sich sowohl an das Vormundschafsgericht als auch an den künftigen Betreuer wenden und kann auch die Aufgabenkreise "Gesundheitsvorsorge" und "medizinische Versorgung" beinhalten.

Auch wenn Zweifel an der Wirksamkeit einer Bevollmächtigung bestehen oder nicht sicher ist, dass die Person des Vertrauens ihre Vollmachtsstellung ausüben kann oder will und deshalb mit einer Betreuerbestellung durch das Vormundschaftsgericht gerechnet werden muß, empfiehlt sich eine solche Betreuungsverfügung.

Schließlich kann mit ihr auch erreicht werden, daß zwar eine starke Kontrolle der betreuenden Person durch ein Gericht stattfindet, wie das Gesetz es vorschreibt, dass aber dennoch die eigenen Vorstellungen und Wünsche im Rahmen der Betreuung Berücksichtigung finden.

Ansprechpartner

Axel Schobinger
Fachanwalt für Erbrecht
Wirtschaftsmediator (CfM)
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