Wussten Sie schon? - Exotisches Erbrecht

  • Beim Pflichttteilsergänzungsanspruch zählen oft auch Schenkungen, die möglicherweise viele Jahrzehnte zurückliegen.
  • Auch die Eltern eines Erblassers sind erbberechtigt und und damit sogar pflichtteilsberechtigt, wenn der Verstorbene keine Kinder hat.
  • Ein Geldvermächtnis darf uU. zugunsten eines Pflichtteilsanspruches gekürzt werden
  • Ausschlagung führt idR. zum völligen Verlust des gesamten Erbrechts.
  • Ausnahmen: Ehegatte in Zugewinngemeinschaft und beschwerter Erbe.
  • Die Ausschlagung gilt nur für den Ausschlagenden selbst, nicht auch für seine Abkömmlinge. 
  • Der Erbverzicht gilt auch für die Abkömmlinge.
  • Der erbende Ehegatte zahlt evtl. für seine Stiefkinder Ausbildungsunterhalt.
  • Gläubiger eines verschuldeten Kindes können mit Vor - und Nacherbschaft und gleichzeitiger Testamentsvollstreckung auf Distanz gehalten werden.
  • Die Zustellung eines begründeten Scheidungsantrages bringt den Verlust des Erb - und Pflichtteils des Antragsgegners als Ehegatten mit sich. Der Antragsteller behält sein eigenes Ehegatten - Erbrecht und sein Pflichtteilsrecht, solange der Antragsgegner selbst keinen Scheidungsantrag stellt.
  • Der Erbe muss aus dem Nachlass in bestimmten Fällen weiterhin Geschiedenenunterhalt an einen ersten Partner des/der Verstorbenen bezahlen. 

Ansprechpartner

Axel Schobinger
Fachanwalt für Erbrecht
Wirtschaftsmediator (CfM)
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